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F.A.Q.

Wie ist der übliche Ablauf?

Für ein geschäftliches oder privates Shooting sollten wir uns in einem persönlichen Gespräch kennen lernen. Entweder treffen wir uns im einem Café, tauschen uns ausführlich, wie Sie sich alles vorstellten, aus oder – sollten Sie nicht aus Schleswig Holstein kommen –  können Sie mir auch gerne schreiben. Dieses erste Gespräch ist immer unverbindlich und soll einfach dazu dienen, die Ideen & Vorstellungen abzustimmen.

Welche Shootings bietest du an ?

Mein Schwerpunkt liegt – wie man an den Galerien auf dieser Seite  – in der Landschafs, Architektur & Naturfotografie. In erster Linie halte ich, auf meinen Reisen, die schönsten Momente für meine Kunden fest.  Inzwischen habe ich aber auch private Nachfragen und organisiere Portrait Shootings.

Wie können wir einen Termin vereinbaren ?

Termine können per E-Mail oder per Kontaktformular vereinbart werden. Alle Kontaktdaten finden Sie im Menü unter „Kontakt“.

Wie schnell erhalten wir die Fotos?

Innerhalb von 1-2 Tagen erhalten Sie schon Ihre ersten Portraits, um ggf. Profilbilder zu aktualisieren. Innerhalb von 3-4 Wochen bearbeite ich alle Fotos und stelle diese in eine passwortgeschützte Online-Galerie ein. Zusätzlich erhalten Sie noch einen schönen USB-Stick mit allen bearbeiteten Fotos, von denen Sie dann Abzüge anfertigen lassen können.

Ich habe nur private Nutzungsrechte?

Ja, sie privaten Nutzungsrechte berechtigen Sie zur beliebigen Vervielfältigung der Fotos für eure privaten Zwecke. Sie können Ihre Fotos für  privaten Zwecke so oft drucken lassen, vergrößern, ein Fotoalbum basteln oder einrahmen lassen und in Ihre Wohnung hängen, wie Sie möchten. 

Auch das Weiterschicken an Freunde und Familie ist erlaubt. Bitte dann immer darauf hinweisen, dass die Bilder nur für private Zwecke verwendet werden dürfen.

Nicht erlaubt ist eine Weitergabe der Fotos zur kommerziellen Verwendung, z.B. im Internet, auf Broschüren oder Zeitschriften, verkauf von Postern oder sonstiges. Das fällt unter kommerzielle Nutzung und muss mit mir abgesprochen werden. Wird ein Foto gegen meine Erlaubnis für Werbezwecke verwendet, bin ich berechtigt eine Nachzahlung mit Aufpreis für unerlaubte Verwendung an den Jenigen in Rechnung zu stellen, der die Bilder genutzt hat.

Wie erhalten ich Bildrechte?

Eine erweiterte Liezens (Merchandising Lizenz) kann bei mir erworben werden. Bei der Anfrage eines Bildes bitte die kommerzielle Nutzung angeben. Wer etwas mit einem Foto als Hauptbestandteil des Produkts (Poster, Postkarten, T-Shirts, Kalender, für Zeitschriften, Magazine, Online, …) will, braucht eine Erweiterte Lizenz.

Welches Equipment hast du ?

Ich arbeite ausschließlich mit professionellen Produkten der Marke Canon / DJI / PrioLight /  und bin immer mit Ersatzausrüstung unterwegs, denn ich möchte nichts dem Zufall überlassen.

Wie wählen wir unsere Bilder aus ?

Sie erhalten nach einem Shooting eine passwortgeschützte Onlinegalerie, in der Sie dann in Ruhe stöbern und Daten herunterladen könnt.  Der Endpreis richtet sich an die Vereinbarung des Auftrages und der Nutzung der Fotos.

Abzüge & Veredelung ?

Ich arbeite mit einem professionellen deutschen Fachlabor zusammen – so erhalten Sie qualitativ hochwertige Fachabzüge zu einem wirklich fairen Preis! Es ist einfacher als Sie denken und Sie müssen sich um nichts kümmern. Außerdem erhalten Sie natürlich auch weitere Fotoprodukte bei mir. Von der Gestaltung und Druck exklusiven Alben, Bilder im Rahmen, als Leinwände, in Acryl, Aludibond, Poster  und vieles vieles mehr… alles weitere bespreche ich gerne mit Ihnen zusammen.

Wie kann ich bezahlen ?

Im Online Shop per PayPal oder Sofort Überweisung. Notwendig für den Abschluss (Checkout-Kasse) des kaufes ihrer Produkte, ist lediglich Ihr Vor & Nachname so wie Ihre Mailadresse.

Wenn Sie allerdings eine Rechnung benötigen, mit Ihrer gesamten Anschrift, dann müssen Sie alle übrigen Felder ausfüllen.

Als Fotograf ist nur Barzahlung oder Überweisung nach Vertragsabschluss möglich. Da ich kein Kartenlesegerät besitze.

Welchen Mehrwertsteuersatz ?

rundsatz – Regelsteuersatz 19% Mehrwertsteuer

Es gilt der Grundsatz, dass derjenige, der Fotoabzüge, Papierbilder, Fotos auf Acryl oder Leinwand oder einem sonstigen x-beliebigen Bildträgermedium (auch Datenträger wie CD) oder sonstige anfassbare Waren bzw. Produkte verkauft, z.B. Pass- und Bewerbungsfotos oder Hochzeitsfotos, den sogenannten Regelsteuersatz von 19% zu berechnen hat, § 12 Abs. 1 UStG. Dies gilt auch wenn die Fotos auf CDoder einem sonstigen Datenträger an Privatkunden in digitaler Form verkauft werden. Denn die Finanzverwaltung geht dabei davon aus, dass Privatkunden grundsätzlich keine urheberrechtlichen Nutzungsrechte an den Fotos benötigen und auch nicht erhalten.

Dies ist insofern richtig, als der Käufer eines Originalwerkes – und Fotos sind regelmäßig urheberrechtlich geschützte Werke – nur das Eigentum an dem physischen Gegenstand erwirbt und keine Nutzungsrechte, § 44 Abs. 1 UrhG. Das Gesetz knüpft an den Begriff „Original des Werkes“ an. Auch wenn technisch gesehen – außer bei einem Sofortbild – jeder Abzug bzw. Print eine Vervielfältigungdes Negativs bzw. der Bilddatei ist, wird es jedoch dadurch, dass der Urheber es als Werk verkauft, vielleicht sogar signiert oder stempelt, zum Original.

Schwierig wird der Fall dann, wenn der Kunde mit dem Fotografen etwas anderes vereinbart, sich also z.B. Nutzungsrechte einräumen lässt, um die Fotos auch Online stellen zu dürfen. Denn wenn es der Kunde genau nimmt, bzw. vom Fotografen entsprechend aufgeklärt wird, benötigt er das Recht der Online-Zugänglichmachung, § 19a UrhG, wenn er Fotos z.B. auf seine Homepage, in XING oder Facebook hochladen will. Der Kunde muss sich nur mal die Mühe machen die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Online-Plattformbetreiber zu lesen, um festzustellen, welche oft sehr umfangreichen Lizenzen (oft IP-Rechte = Intellectual Property = Geistiges Eigentum genannt) sich diese einräumen lassen wollen.

Wenn neben den Hochzeitsfotos als gegenständlicher Kauf auch noch zusätzlich als Nebenleistung die Einräumung von Nutzungsrechten, diese auch auf Facebook zu veröffentlichen, hinzu kommt, dann „geht die Rechtsübertragung in der nicht begünstigten Lieferung auf“. Der Schwerpunkt der Leistung liegt im Verkauf der Papierfotos. Daher ist auch auf die Nutzungsrechte im Rahmen der Gesamtleistung 19% abzurechnen. Z.B. Hochzeitsfotos vom 07.07.2016: 100 Abzüge in 10/15 = 900 € + Nutzungsrecht für Facebook: 100 € = 1.000,- € + 19% MwSt = 1.190.- €.

Ausnahme – ermäßigter Steuersatz 7% Mehrwertsteuer

Um bestimmte soziale und kulturelle Zwecke zu fördern sieht der Steuergesetzgeber im Umsatzsteuergesetz eine Reihe von Ausnahmen vom Regelsteuersatz vor. Zu den Bereichen, die durch einen ermäßigten Steuersatz privilegiert werden sollen, gehört die Einräumung von Rechten aus dem Urheberechtsgesetz, da damit kulturelle Leistungen geschützt werden. Wenn der Urheber (Fotograf) seinem Kunden durch einen Lizenzvertrag urheberrechtliche Nutzungsrechte einräumt, dann wird nur der ermäßigte Steuersatz von 7% fällig, § 12 Abs. 2 Nr. 7c UStG. Für Kunden, die die Umsatzsteuer nicht oder nicht in voller Höhe als Vorsteuer geltend machen können, z.B. weil sie wie Banken oder Ärzte selbst steuerfreie oder privilegierte Leistungen erbringen, wäre es ein echter Kostenfaktor und damit für den Fotografen ein Wettbewerbsnachteil, wenn er in den Fällen, in denen er 7% MwSt. abrechnen darf statt dessen seine Leistung zu 19% anbietet.

Da das Finanzamt die Rechnung als Prüfungsgrundlage hat, ist von entscheidender Bedeutung, was der Fotograf dort abrechnet – vorausgesetzt, dies entspricht den vertraglichen Vereinbarungen und dem vereinbarten wirtschaftlichen Ergebnis des Geschäfts. Wenn dort steht:

“Ich berechne für den Fototermin am … / die Fotoreportage vom … x Euro”

fehlt jeglicher Bezug zur Nutzungsrechtseinräumung und damit das Argument für den ermäßigten Steuersatz. Wenn jedoch die

„Einräumung von einfachen / ausschließlichen Nutzungsrechten, wie im Angebot vom … näher festgelegt, an Fotos von … zu Werbezwecken / zur Veröffentlichung in Zeitungen, Zeitschriften, auf Webseiten etc.”

abgerechnet wird, gilt der ermäßigte Steuersatz von 7%.

„Dem ermäßigten Steuersatz unterliegen deshalb insbesondere die Leistungen der Bildjournalisten (Bildberichterstatter), Bildagenturen, Kameramänner und Foto-Designer.“ UStAE Ziff 12.7.

Fazit

Wer seinen Kunden keine urheberrechtlichen Nutzungsrechte einräumt, sondern nur das Eigentum an der Sache „Foto“ verkauft, muss mit 19% MwSt. (Mehrwertsteuer) abrechnen. Wer seinen Kunden nur urheberrechtliche Nutzungsrechte gem. § 31 UrhG§ 15 UrhG an (meist digitalen) Fotos einräumt (z.B. Fotojournalist an Verlag, Werbefotograf an Werbeagentur) rechnet mit 7% MwSt. ab. Maßgeblich ist der Schwerpunkt der Leistung.

( https://www.fotorecht-seiler.eu/fotos-7-oder-19-mehrwertsteuer/ )

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